Winne Spiering veranstaltet die 5. Auflage des Fritz Sdunek Memorials am 24. September

Angriff der Wikinger! Am 24. September veranstalten Winne Spiering und seine Wikinger die 5. Auflage des Fritz Sdunek Memorials.

Beim Memorial klettern Profi- und Amateurboxer gleichberechtigt in den Ring. „So hätte es Fritzer gewollt“, da ist sich Sduneks alter Freund Spiering sicher.

Doch diesmal müssen seine Wiking-Boxer aus Wolgast Großes leisten, wenn sie denn gewinnen wollen. Ihre Gegner sind ebenfalls Wikinger und kommen aus Göteborg. Auf zehn Wertungskämpfe haben sich Wolgasts Teamchef Ricardo Pautsch mit der gegnerischen Staffel geeinigt, darunter auch seine schweren Jungs, Andriko Zastrow und Toby Kruse, die auf der U22-DM mit Bronze und Silber dekoriert wurden.
Bei den Mädchen sollen es Lily Schröder und Agatha Guhl richten.

Coach Pautsch: „Für uns ist es der erste internationale Einsatz, und wir werden eher bis zum Umfallen kämpfen, als das wir aufgeben.“

Die Fightcard der Berufsboxer wurde geschärft und verspricht mit fünf Kämpfen und 24 Runden knallharten Boxsport für Zinnowitz. Zwei Athleten aus Berlin und drei Männer von der Küste sind dabei, und zwar: Mike Jäde und Momo Abouee aus Berlin sowie Ramsan Amkhadov aus Rostock, Agasy Magaryan aus Greifwald und ebenfalls aus Greifswald, Dennis Lewandowski. Der Lokalmatador Lewandowski wird im Schwergewicht gegen Engin Solmaz boxen. Und da ist noch eine Rechnung offen, denn Solmaz hat die Familienehre des Ostseehammers schwer beschädigt. Er schlug in Rostock Dennis Bruder Christian KO.

Winne Spiering verrät ein kleines Geheimnis: „Wenn sich Dennis gut schlägt, dann würde er schon im nächsten Kampf eine Deutsche Meisterschaft anpeilen.“

Neben Ulli Wegner, der es sich nicht nehmen lassen wird wieder die Laudation zu sprechen, werden viele Weggefährten des Erfolgstrainers Sdunek beim Memorial sein, um ihren alten Freund zu würdigen. Olympiasieger Jochen Bachfeld und Dietmar „Blacky“ Schwarz nebst der alten Schweriner Garde haben ihr Kommen bereits angemeldet.

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WOLGASTS WIKINGER GEGEN BOXER AUS GÖTEBORG UND 4 PROFIS VON DER OSTSEEKÜSTE BEIM FRITZ-SDUNEK-MEMORIAL

Zehn Mal Wolgast gegen Göteborg, Ostseehammer Dennis Lewandowski und ukrainischer „Hulk“ im Schwergewicht, Hartmut Schröder und Sohn Max als Trainer sowie die traditionelle Laudatio von Ulli Wegner. Mit dem 5. Fritz-Sdunek-Memorial am 24. September will Boxpromotor Winne Spiering wieder an seinen Freund und langjährigen Weggefährten gedenken lassen, verbal und mit den Fäusten.

Das Fritz-Sdunek-Memorial ist kein Box-Event, sondern ein Spektakel ohne Barrieren. Hier erleben die Zuschauer Boxsport zum Anfassen, können sich mit den Aktiven und den Faustkampfveteranen austauschen, die bei Europa-, Weltmeisterschaften sowie bei Olympia geehrt wurden. Es ist ein Event mit erstklassigen Amateursport und harten Profikämpfen.

Wie immer klettern die Amateure zuerst in den Ring. Diesmal könnte es ihnen gelingen, den Profis die Show zu stehlen, denn die Wolgast-Wikinger messen sich in ihrer internationalen Premiere mit einer Boxstaffel aus Göteborg. Dabei fehlen zwei ihrer besten. Ostseepokal-Preisträger Mika Brandenburg und Dimitris Suponyev wurden vom Landesverband MV für den zeitgleich stattfindenden Brandenburg Cup nominiert. Das Turnier ist wichtig für die beiden Wikinger, denn es wird als inoffizielles EM-Ausscheidungsturnier gehandelt. Wolgasts Coach Ricardo Pautsch gab sich im Interview trotzdem oder gerade deshalb angriffslustig: „Wir werden gegen Göteborg kämpfen bis zum Umfallen!“

Vor dieser Ansage werden die Profis nicht zurückstecken. Jedenfalls nicht der Greifswalder Dennis Lewandowski, der gegen Engin Solmaz die angeknackste Familienehre wiederherstellen will. Solmaz schlug Mitte Juni Dennis‘ Bruder Christian schwer KO. Jetzt will der Ostseehamner Genugtuung. Hat Lewandowski eine Strategie für den auf acht Runden angesetzten Kampf? Ja, und sie lautet: Keine Gnade!

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In dem zweiten Schwergewichtsduell trifft „Hulk“, so der Kampfname des Ukrainers Ihor Shevadzutskyi, auf seinen Landsmann Kostiantyn Dovbyshchenko.
Hulks Statur und Aussehen erinnern verblüffend an Eric Esch, besser bekannt als Butterbean. Allerdings ist der Ukrainer aus dem ECB-Team ein ausgezeichneter Boxer. Acht seiner zehn Gegner haute er vorzeitig weg.

Neben Shevadzutskyi ist ein weiterer Boxer aus Erol Ceylans ECB-Team geplant. Es ist wahrscheinlich der Schweriner Mittelgewichtler Kevin Schumann, der sein Profidebüt geben wird.

Wie Dennis Lewandowski kommt Weltergewichtler Agasi Magaryan aus Greifswald. Magaryan wechselte nach der Nicht-Nominierung für die EM zu den Berufsboxern und will in Zinnowitz gegen Stefan Markovic seiner Statistik einen weiteren KO hinzufügen. Agasi wird von Kai Max Schröder sekundiert.
Die Namensgleichheit mit dem altgedienten Wiking-Coach Hartmut Schröder kommt nicht von ungefähr, denn Hartmut Schröder ist der Vater von Max. Er wird den Berliner Momo Abouee bei seinem Gefecht gegen Kenan Catic betreuen.

Ulli Wegners Laudatio für seinen Freund und Trainerkollegen Fritz Sdunek ist mittlerweile fester Bestandteil des Memorials.

In den weiteren Kämpfen:

Federgewicht: Luka Veljovic vs. Ramsan Amkhadov (Rostock)
Supermittelgewicht: Slavisa Simeunovic vs. Birkan Garib (Berlin)

Das Fritz-Sdunek-Memorial findet am 24. September, ab 18 Uhr statt. Einlass ist ab 17 Uhr.

Veranstaltungsort ist die Fritz-Sdunek-Halle der Sportschule Zinnowitz.

Tickets unter info@wikingboxteam.de und an der Abendkasse

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