Purse Bid für William Scull vs. Canelo Alvarez angeordnet!

Nach Druck von AGON Sports: Purse Bid für William Scull vs. Canelo Alvarez angeordnet

IBF ordnet vorzeitige Versteigerung der Austragungsrechte für Scull vs. Canelo an – Promoter Ingo Volckmann: „Canelo muss gegen uns kämpfen oder er legt den Titel nieder!“

Seit seinem überragenden Punktsieg über den bis dahin ungeschlagenen Evgeny Shvedenko im Juli 2022 ist AGON-Boxer William Scull WM-Pflichtherausforderer nach Version der IBF von Saul „Canelo“ Alvarez. Nachdem die International Boxing Federation (IBF) lange gezögert hatte, ordnete der in den USA ansässige Weltverband den Kampf zwischen William Scull und „Canelo“ offiziell vor gut zwei Wochen an. Eigentlich gab man beiden Parteien bis 12. Juni Zeit, eine Einigung zu erzielen, doch nun kommt alles anders!

Promoter Ingo Volckmann nahm nach dem IBF-Beschluss sofort Kontakt zu Canelo und dessen Team auf und bat um Verhandlungen zur Austragung dieses WM-Fights. „Die Mexikaner reagierten auf unsere Anfrage und Bitte zur Verhandlung nicht. Ich habe persönlich drei Mails geschrieben: an den Manager, an den Promoter und an Canelo selbst“, erklärt Scull-Promoter Ingo Volckmann.

Matchmaker Hagen Döring: „Da sich niemand gemeldet hat, haben wir bei der IBF eine vorzeitige Versteigerung der Austragungsrechte beantragt und die IBF hat dem stattgegeben.“ Damit bringt AGON Sports jetzt Bewegung in die Sache und signalisiert, dass die Absichten der Promotion von Ingo Volckmann ernst sind!

Der Berliner Promoter weiter: „Canelo muss jetzt gegen uns kämpfen oder er legt den Titel nieder. Da die IBF die Versteigerung nun offiziell ausgerufen hat, kann Canelo auch keine Sondergenehmigung beantragen, so wie es Oleksandr Usyk jetzt gemacht hat. Man könnte sich nur noch mit uns auf eine ‚Step Aside‘-Gebühr einigen, um den Kampf nochmal zu schieben. Es ist schön und gut, dass er Canelo ist, aber auch er muss sich an die Regeln halten, egal wie populär er ist. Wir haben lang genug gewartet. Es wird zur Versteigerung von uns definitiv ein Angebot geben, denn wir wollen den Kampf!“

Die von der IBF ausgerufene Versteigerung der Austragungsrechte, das sogenannte „Purse Bid“, ist nun für den 6. Juni angeordnet.

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