Andre Ward vs Kelly Pavlik – vorerst ausgesetzt

Andre WardDer bereits von Januar auf Februar und dann auf den 2. März verschobene Kampf um den Supermittelgewichts – Superweltmeistertitel der WBA ist auf unbestimmt Zeit wegen einer Verletzung Wards ausgesetzt worden.

Andre Ward muss an der Schulter operiert werden, teilte der Top-Rank Chef Bob Arum mit. Wie lange danach die Genesung dauern wird, ist natürlich jetzt noch nicht absehbar. Was in der Zwischenzeit geschieht, bleibt abzuwarten. Es ist anzunehmen, dass Kelly Pavlik einen anderen Gegner boxen wird. Ob das ein Amerikaner, wie Andre Direll oder einen Europäer wie Mikkel Kessler oder Arthur Abraham sein wird, wird man sehen. Pavlik, der sich in seiner langen Boxkarriere nur Bernard Hopkins und Sergio Gabriel Martinez nach Punkten geschlagen geben musste, galt zwar in dieser Begegnung nicht unbedingt als der Favorit, dennoch wurden ihm Chancen eingeräumt, wenn er mit seinem guten Blick und seiner Reaktionsschnelligkeit dazu in der Lage sein sollte, einige seiner hammerharten Schläge abzufeuern. Ob sich Andre Ward, dem Weltmeister in Kampfverhinderungstechniken, diesem Pavlik genau so entziehen könnte, wie all seinen anderen Gegnern auch, wird sich nun erst später klären lassen. Jetzt gilt es erst einmal vorrangig auf Wards Genesung zu hoffen und darauf zu vertrauen, dass er dem Boxsport erhalten bleibt. Nicht wenige halten ihn momentan für den besten Supermittelgewichtler, was er auch durch den Gewinn des Super – Six – Turniers unterstreichen konnte.

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Weihnachten, der Kalender 2013 und die Nächstenliebe

Es gibt zum Jahresende noch ein paar frohe Botschaften zu verkünden: Weihnachten, ein christliches Fest der Liebe und Freude steht an, die Welt ist nicht wie befürchtet am 21. Dezember unter gegangen – puhh noch mal Glück gehabt – und es lohnt sich also doch, für 2013 einen Kalender anzuschaffen. Die Auswahl ist natürlich wie in jedem Jahr riesengroß und man hat echt die Qual der Wahl. Aber diesmal gibt es unter den vielen Angeboten ein ganz besonderes, ein Kalender, der nicht nur das Datum anzeigt, sondern für Barmherzigkeit und Nächstenliebe steht.

Es handelt sich um einen Sportkalender, für den etwas außergewöhnliche Models posierten. Die Idee zu diesem Kalender und der damit verbundenen Spendenaktion hatte der Stuttgarter Bernd Klumpp, der damit ein weiteres soziales Projekt umsetzt. Bereits in vergangenen Jahren gab es ähnliche Projekte, wie auch die „Social Fight Night“, ein Kampfsportevant mit vielen bekannten Sportlern, zum Teil auch Weltmeistern und Weltmeisterinnen, die ohne Börse nur für guten sozialen Zwecken kämpfen und damit vielen Menschen etwas Gutes taten. Einige der Akteure dieses Evants haben es sich nicht nehmen lassen, sich für diesen Fotokalender vor die Kamera zu stellen und ablichten zu lassen.

Fragt man Bernd Klumpp nach seinen Idealen, dann antwortet er Folgendes: „In einer Zeit, in welcher es immer mehr wie in einem Haifischbecken zugeht ist es wichtig, dass sich Menschen wieder darauf besinnen sich gegenzeitig zu helfen. Ich möchte eine Gesellschaft in welcher es keine Diskriminierung gibt, wo Menschen sich wohl fühlen, unabhängig von ihrer Religion, Politischen Einstellungen oder Herkunft. Eine Gesellschaft ohne Neid und ohne Missgunst, dafür aber mit großem Herz und Mitgefühl. Wenn wir alle nur eine kleinen Teil dazu beitragen ist schon viel geholfen. Ich werde für die Schwachen kämpfen, solange ich Kraft habe.“

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Adamek siegte knapp nach Punkten gegen Cunningham

Am gestrigen Samstagabend trafen die beiden 36 jährigen Tomasz Adamek und Steve Cunningham in Pennsylvania zum zweiten Mal, dieses Mal im Schwergewicht, aufeinander. Vier Jahre nach dem ersten Kampf zwischen den beiden in dem Adamek den Cruisergewichtstitel gewann, lieferten die beiden sich einen spannenden kampf indem Tomasz Adamek erneut gewann.

Tomasz Adamek argierte in den ersten Minuten so gut wie kaum, während Cunningham etwas aktiver war und zumindest den Jab ab und zu mal schlug. In der zweiten Runde wurde Adamek dann etwas aktiver. Cunningham konnte eine Distanz gut aufbauen und hat aktiv seinen Jab genutzt. Die zweite Runde ging knapp an Cunningham. Die dritte Runde konnte man dann nicht mehr knapp entscheiden, Cunningham traf Adamek mit einer wuchtigen rechten Geraden.In der vierten Runde wollte Adamek die Distanz zu Cunningham verkürzen, was ihn jedoch nicht gelang. Cunningham traf Adamek mit zwei harten rechten Geraden die ihm am Kinn trafen. Cunningham war eindeutig der schneller Argierende von den beiden und konnte sein Jab sehr gut einsetzen.

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Die Bedenken von Waldemar Kluch bestätigen sich – Zsolt Erdei erstreitet mehr als 300.000 Euro vor Gericht

Das öffentliche Bedauern über den Insolvenzantrag von UNIVERSUM Box-Promotion war groß gewesen. Nun zeigt sich, dass die von Waldemar Kluch geäußerten Befürchtungen und Vermutungen sich allmählich bestätigen. Der Hamburger Geschäftsmann, der 2011 das Hamburger Traditionsunternehmen vor dem Aus gerettet hatte, belegte schon im November nachhaltig, dass „UNIVERSUM ein Fass ohne Boden ist.“ Unter anderem waren diverse Honorarforderungen und juristische Streitigkeiten aufgetaucht, die erst vor kurzem bekannt wurden. Unter anderem wurde jetzt am 18. Dezember vom Landgericht Hamburg ein Urteil in dem Verfahren Zsolt Erdei gegen UNIVERSUM verkündet. Laut Urteil muss UNIVERSUM eine Summe in Höhe von 318.017,24 Euro nebst Zinsen in Höhe von 5 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz seit 15.12.2010 an den ehemaligen Weltmeister zahlen. Als Begründung nannte das Gericht fehlende Titelkämpfe, die jedoch vertraglich vereinbart waren. Allerdings hieß der damalige Chef nicht Waldemar Kluch sondern Klaus-Peter Kohl. Kluch selbst hatte erst vor rund zwei Monaten von dem Prozess gegen Ihn erfahren und kannte weder die Details des Verfahrens noch die damalige Situation und Sachlage. „Dieses Verfahren betrifft eine Zeit weit vor meiner Tätigkeit. Ich hatte keine Kenntnis über die juristische Auseinandersetzung mit Zsolt Erdei“, erklärt Kluch.

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