Nina Meinke steigt am 20. März in Hamburg zur IBF-Titelverteidigung gegen Dyana Vargas in den Ring.
Der Kampfabend steigt in der historischen Fischauktionshalle und wird live auf BILDplus übertragen. Für Meinke ist es eine besondere Bühne. In derselben Stadt holte sich die Berlinerin 2024 den IBF-Gürtel im Federgewicht. Jetzt steht die erste große Rückkehr als Titelträgerin an.
Meinke (20-3, 4 KOs) boxt als Rechtsauslegerin mit sauberer Führhand, arbeitet geduldig auf Distanz und findet ihre Treffer meist im Konter. Vargas (20-2-1, 13 KOs) bringt einen anderen Stil. Die Dominikanerin geht nach vorn, schlägt mit Gewicht in den Händen und sucht den Schlagabtausch.
Die Konstellation verspricht klare Linien im Ring. Die eine setzt auf Präzision und Timing, die andere auf Druck und harte Hände. Für die IBF im Federgewicht ist der Ausgang relevant, weil die Rangliste hinter der Titelträgerin bereits Bewegung zeigt.
Heimkampf von Peter Kadiru soll nächsten Schritt im Schwergewicht einleiten
Auch im Schwergewicht richtet sich der Blick nach Hamburg. Lokalmatador Peter Kadiru (21-1, 13 KOs) steht gegen den Uruguayer Mauricio Barragan (20-5, 12 KOs) über acht Runden im Ring.
Barragan gilt als erfahrener Mann mit Schlagkraft, der jeden Gegner zu harter Arbeit zwingt. Für Kadiru geht es darum, seinen Lauf fortzusetzen und sich weiter für internationale Titelkämpfe zu empfehlen.
Weitere Schwergewichte rücken auf der Undercard ins Blickfeld. Emanuel Odiase (9-0, 8 KOs) bringt Größe, Reichweite und eine hohe Knockoutquote mit. Der 2,03 Meter große Schwergewichtler gilt als eines der interessantesten Talente der deutschen Szene.
Mit ihm steht Viktor Jurk (12-0, 10 KOs) im Programm, ein weiterer groß gewachsener Rechtsausleger aus Flensburg, der nach starken Amateurjahren im Profibereich ungeschlagen geblieben ist.
Im Halbschwergewicht steigt zudem Alex Okafor (2-0) gegen Ibrahim Yildirim (12-7) in den Ring. Der junge Puncher sucht früh im Kampf die Entscheidung und will sich Richtung nationale Titelkämpfe bringen.
Mit einer IBF-Titelverteidigung im Hauptkampf und mehreren Schwergewichten im Aufbau richtet sich der Blick der internationalen Rankings zumindest für eine Nacht auf Hamburg.