Yuriorkis Gamboa/Michael Farenas: 8. Dezember in Las Vegas

Yuriorkis Gamboa (21-0, 16 KO), das ehemalige Federgewicht, der olympisches Gold für seine Heimat Kuba gewann 2004 und jetzt in Miami, Florida wohnt, hat acht seiner bisherigen 11 Kämpfe durch KO gewonnen. Er wurde berühmt durch Siege über Orlando Salido, Jonathan Barros, Jorge Solis und Rogers Mtagwa.

Yuriorkis Gamboa wird an dem Abend Pacquiao-Marquez IV kämpfen. Das heißt, dass Gamboa und Top Rank wieder zusammen arbeiten werden.

Ende des Jahres 2006 setzte sich Yuriorkis Gamboa mit seinen Kollegen Odlanier Solís und Yan Barthelemí bei einem Trainingslager in Venezuela von der kubanischen Mannschaft ab und hat, beim Hamburger Boxstall Arena Box-Promotion, einen Profivertrag unterschrieben. Im April 2007 hat er in Hamburg das erste mal erfolgreich als Profiboxer geboxt und überzeugte durch gute Boxtechnik und schnelle Reflexe. Seine ersten Profikämpfe hatte er in Deutschland, bevor er nach Florida umzog und seitdem auch ansehnlich in den USA boxte.

Weniger als zwei Jahre nach seinem ersten Profikampf gewann Gamboa die Interimsweltmeisterschaft der WBA im Federgewicht. Er besiegte den 37-jährigen Venezolaner José Rojas durch technischen K.o in der zehnten Runde.

Im Oktober 2009 besiegte er Whyber Garcia durch technischen K.o. in der 4. Runde und wurde damit offizieller WBA-Weltmeister. 2010 gewann er durch einstimmigen Punktesieg gegen Orlando Salido, zusätzlich den IBF-Weltmeistertitel. Daraufhin wurde sein WBA-Titel zum Super-WM-Titel aufgewertet.
Am 26. März 2011 wurde ihm der IBF-WM-Titel wieder entzogen, da er bei seiner Titelverteidigung gegen Jorge Solís nicht zum zweiten Wiegen erschienen war und man ihm eine Überschreitung des Gewichtslimits vorgeworfen hat. Am 11. Juni 2011 wurde ihm auch der WBA-SuperWM-Gürtel entzogen, da er durch den Verlust des IBF-Titels nicht mehr die Auflagen des WBA-Verbandes zum Besitz des Super-WM-Titels erfüllte.

Nach einer langen Pause von sechs Monaten, gewann er im September 2011 in Atlantic City gegen Ex-Weltmeister Daniel Ponce de León (41-3). Schon von der ersten Runde an bestimmte der Kubaner den Kampf und traf Ponce de Leon nach Belieben. In der achten Runde knallten die beiden Boxer mit den Köpfen zusammen, was zur Folge hatte, dass der Mexikaner über dem linken Auge eine stark blutende Platzwunde hatte, die nach 1:24 in der 8. Runde zum Abbruch des Kampfes führte. Nach Auswertung der Scorecards war Gamboa der klare Sieger des Kampfes.

Yuriorkis Gamboa wird nun am 8. Dezember gegen Farenas in Las Vegas Kämpfen. Es wird ein heißer Abend mit tollen Kämpfern.

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