Deontay Wilder: „Tyson Furys Handschuhe Waren Manipuliert“

Seit Wochen, wenn nicht Monaten, fragen sich Boxfans wo Deontay Wilder ist und was er zu seiner Boxkarriere zu sagen hat. Wilder hat sich Zeit gelassen, aber heute hat der 35-Jährige eine riesige Lawine losgelassen.

Wilder über Team Fury auf seiner Instagram-Seite: „Ich habe im ersten Kampf gesehen, wie Ricky Hatton deine Handschuhe herunterzog, um deine Fäuste in eine ungeeignete Position zu bringen. Im zweiten Kampf habt ihr die gleiche Methode versucht, aber dieses Mal habt ihr mir Fleisch aus den Ohren gekratzt, was dazu führte, dass meine Ohren bluteten“, sagte Wilder. „Es ist unmöglich, dass sich ein nagelneuer 10-Unzen-Handschuh verbiegt, eine zerquetschte Form behält oder leeren Raum hat. Ich glaube fest daran, dass Du etwas hartes in deine Handschuhe gesteckt hast. Ihr hättet mich töten müssen. Am Ende mussten ein Schiedsrichter und ein unloyaler Trainer das Handtuch werfen, nur um mich aufzuhalten.“

Es ist schwer zu sagen, wo man bei diesem Schlamassel anfangen soll. Wir alle kennen die „Glove-Gate“ Verschwörungsgeschichten, die nicht allzu lange nach Wilders Niederlage in der siebten Runde gegen Fury im Rückkampf im Februar auftauchten. Viele Leute haben sich große Mühe gegeben zu zeigen – entweder in Videoform oder in schriftlichen Artikeln – wie Fury im Rückkampf nicht betrogen hat. Und Wilder selbst hatte nie behauptet, dass Fury geschummelt hätte. Aber jetzt hat Wilder alles fallen gelassen.

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Der ehemalige WBC-Schwergewichts-Champion hat Fury nicht nur des Betrugs beschuldigt, sondern auch Fury zum dritten Kampf aufgefordert.

„Es gab es eine Rückkampfklausel“, schrieb Wilder. „Jetzt ist es an der Zeit, dass Du dich wie ein Mann benimmst und Dein Wort hälst, anstatt zu versuchen, dich aus unserer Vereinbarung herauszuschleichen.

Fury boxt am 5. Dezember in London (gegen TBA). Nun, angesichts dessen, was Wilder gesagt hat, könnten sich die Dinge ändern, und zwar ganz erheblich. Fury wird es nicht hinnehmen, als Betrüger bezeichnet zu werden. Nicht ein bisschen. Wer weiß, wie diese Geschichte weitergeht.

Stay Tuned…

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