George Foreman: „Ich wollte nichts mit Mike Tyson zu tun haben. Er war ein Monster“

George Foreman wurde bei seinem Comeback 1987 dazu aufgefordert, gegen Mike Tyson anzutreten. Aber Foreman, 71, hat zugegeben, dass er während seiner Karriere „nichts mit dem knallharten Puncher zu tun haben wollte“.

Foreman zu ESPN: „Der Typ war ein Albtraum im Ring. Ich wollte mit dem Kerl nichts zu tun haben. Ich wollte absolute NICHTS mit Mike Tyson zu tun haben. Er war ein Monster.“

„Sollte Tyson dich mit der Linken verfehlen, dich mit der Rechten ebenfalls verfehlen…dann würde er dich eben beißen. Solche Typen sieht man in einem Albtraum. Sie wollen aufwachen und sagen: Ich bin so froh, dass das nur ein Traum ist. Ich wollte nichts mit Mike Tyson zu tun haben – auf keinen Fall.“

Foreman offenbarte, dass das Gefühl aber auch auf Gegenseitigkeit beruhte, denn er gab zu, dass Tyson auch nicht unbedingt gegen ihn kämpfen wollte.

Foreman: „Er hatte ebenfalls Angst, und ich war froh darüber. Es gab ein paar Mal ernsthafte Verhandlungen über den Kampf gegen Mike Tyson. Tyson wollte einfach nicht gegen mich kämpfen. Nicht zu sagen, dass er mich nicht hätte schlagen können.“

„Ich meine, dieser Tyson konnte HART schlagen. Motto: Je größer sie sind, desto härter würden sie fallen.“

Der 53-jährige Tyson baute eine legendäre Karriere auf und verzeichnete 50 Siege, sechs Niederlagen, zwei Unentschieden und 44 Siege durch KO. Er ist nach wie vor der jüngste Schwergewichts-Champion in der Boxgeschichte, da er im Alter von 20 Jahren einen Titel in seiner Gewichtsklasse gewann und erst knapp zwei Jahre nach seinem Profi-Debüt.

Foreman beendete seine Karriere mit herausragenden 76 Siegen in 81 Kämpfen, darunter 68 Siege durch KO. Als Amateur konnte Foreman einen siegreichen Ruf aufbauen, der durch seinen Olympiasieg 1968 in Mexiko-Stadt unterstrichen wurde. Trotz alledem glaubt die Boxikone immer noch, dass der jüngere Tyson zu viel für ihn wäre.

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