Michael Wallisch Gegen Makhmudov Am 16. Dezember

Schwergewichtler Michael Wallisch (23–5, 16 K.o.) steht vor seinem nächsten Titelkampf! Am 16. Dezember wird der 37-Jährige, der bei EC Boxpromotion unter Vertrag steht, in der kanadischen Stadt Shawinigan auf Arslanbek Makhmudov (15–0, 14 K.o.) treffen. Der gebürtige Russe setzt gegen Wallisch seinen WBC Silver- sowie NABA- und NABF-Titel aufs Spiel. Ursprünglich sollte Raphael Akpejiori (14–0, 13 K.o.) gegen den 33-jährigen Makhmudov kämpfen, doch der Nigerianer musste absagen.

„Ich habe das ganze Jahr über auf so eine Chance gewartet, stand die ganze Zeit im Training. Vor vier Wochen hat mich dann Corona erwischt. Jetzt kam der Anruf kurzfristig, da Makhmudovs ursprünglich geplanter Gegner absagen musste. Ich habe aber noch gut vier Wochen Zeit und will meine Chance nutzen. Ich bin nicht einer, der kneift. Ich bin Sportler und will Vorbild sein. Alle beschweren sich immer, dass wir Deutschen uns mit der Weltspitze messen sollen und genau das mache ich“, so Wallisch.

Dass von dem Russen, der derzeit auf Platz 19 der Welt steht, Gefahr ausgeht, dessen ist sich auch Michael Wallischs Promoter Erol Ceylan bewusst: „Michael hat sich in den letzten Jahren sehr gewandelt. Er ist durchgehend im Training und wartet natürlich auf solche Einsätze und wird von Kampf zu Kampf besser. Sein letzter Kampf gegen Murat Gassiev war ein guter Kampf, der zu früh abgebrochen wurde. Klar ist Makhmudov ein aufstrebender Boxer mit Knockout-Power, dafür hat Micha aber die Erfahrung bei den Profis und eine gute Rechte. Wenn er die gut platziert und wenn er seine Erfahrung ausspielt, denke ich schon, dass er sich dort sehr gut verkaufen kann. Leider mussten wir diesen Kampf wieder kurzfristig annehmen. Aber das ist ja nichts Neues für unsere Boxer.“

Foto: Michael Wallisch Gegen Makhmudov Am 16. Dezember