Assan Hansen und Malek Semmo bestreiten getrennte Kämpfe auf der Undercard von Mario Jassmann und eröffnen damit ihr neues Boxjahr unter klarer sportlicher Beobachtung. Veranstaltet wird der Abend von PSP Boxing um Enrico Schütze in Zusammenarbeit mit Hartmut Berge. Für beide geht es um saubere Arbeit im Ring und um ihre interne Position im weiteren Matchmaking.
Malek Semmo (3-0) hat im Mittelgewicht bislang ohne Umwege geliefert. Drei Kämpfe, drei Siege, keine Brüche im Rhythmus. „Drei Profikämpfe, drei Siege. Der Start war genau so, wie ich ihn mir vorgestellt habe. Ich habe gelernt, geduldig zu boxen, Druck zu machen und meinen Stil konsequent durchzuziehen. Das neue Jahr ist für mich der nächste logische Schritt nach vorn.“ Der 21-Jährige wirkte in seinen bisherigen Auftritten physisch präsent, mit klarer Linie im Vorwärtsgang.
Korbach entscheidet über Einsatzplanung im weiteren Jahresverlauf
Semmo benennt seine Schwerpunkte deutlich. „Physis, Tempo und Schlaghärte sind meine größten Stärken. Parallel arbeite ich intensiv an Defensive, Timing und Effizienz, um mein Profil weiter zu schärfen.“ Der vierte Profikampf soll diesen Entwicklungsweg festigen. In einem Stall, der strukturiert aufbaut, zählen saubere Runden ebenso wie vorzeitige Siege.
Auch Assan Hansen (2-0) steht vor seinem dritten Profieinsatz. Der Superleichtgewichtler sieht seit der Zusammenarbeit mit Trainer Franquis Aldama eine klarere sportliche Linie. „Ich würde meine Entwicklung bei den Profis als sehr gut betrachten. Ich bin gut vorangekommen, auch durch die Unterstützung von Coach Franquis Aldama. Mir hat immer ein Trainer gefehlt, der zu mir passt. Mit Franquis habe ich jemanden gefunden. Wir haben zwar eine Sprachbarriere, aber verstehen uns dennoch und kommen super zusammen klar.“
In Korbach geht es für Hansen vor allem um Umsetzung. „Es geht mir darum, Erfahrung zu sammeln und die neue Technik, die ich vom Coach gelernt habe, auch im Kampf umzusetzen.“ Wer hier überzeugt, bleibt im Aufbauplan oben vermerkt und verschafft sich Spielraum für dichtere Einsatzfolgen, sobald Gegnerniveau und Ranglistenbeobachtung anziehen.
