Skandalurteil gegen Robin Krasniqi vom Präsidenten des Bund Deutscher Berufsboxer, Thomas Pütz geplant?

Pressemitteilung von Team Krasniqi: Skandalurteil gegen Robin Krasniqi vom Präsidenten des Bund Deutscher Berufsboxer, Thomas Pütz geplant?

Seit dem Kampf Krasniqi vs. Bösel II sind nun ca. 6 Wochen vergangen und das Skandalurteil ist trotz Protesteinlegung seitens des Team Krasniqi noch nicht korrigiert worden. Bis dato gibt es vom BDB e.V. und dessen Präsidenten Thomas Pütz noch nicht mal eine Stellungnahme zum Protest, geschweige denn eine einzige Antwort auf die diversen Anfragen zur Sachaufklärung, wie durch die juristische Vertretung von Robin Krasniqi an den BDB e.V. gerichtet.

Krasniqi´s Rechtsanwalt René-Dirk Hundertmark hatte am 22.10.2021 eine 9-seitige Protestbegründung an den BDB e.V. gesandt und dem BDB e.V., insbesondere dessen Präsidenten, ergänzend weitere Fragen, vor allem im Hinblick auf augenscheinliche Unregelmässigkeiten gestellt, diese sind jedoch bisher nicht beantwortet worden. Bemerkenswert ist, dass seitens des BDB e.V. dem Protest in keinem einzigen Punkt widersprochen wurde! Dies führt verständlicherweise dazu, dass die Wut beim Profiboxer Robin Krasniqi sogar noch gewachsen ist, vor allem weil er den Eindruck gewonnen hat, dass seine Niederlage seitens des Verbandes und des Veranstalters geplant worden zu sein scheint.

Kurz vor dem Kampf Krasniqi vs. Bösel II (09.10.2021) wurde dem Weltmeister Robin Krasniqi eine Text-Nachricht zugespielt, die der Präsident des BDB eV, Thomas Pütz, an seine Tochter Karoline Pütz gesendet hat. (siehe Anhang: „Big Boss“ = Thomas Pütz).

Hierzu Robin Krasniqi: „Ich habe die Nachricht tatsächlich schon vor dem Kampf erhalten, aber zum einen wollte ich mich kurz vor so einem wichtigen sportlichen Moment in meiner Karriere mental nicht ablenken lassen und zum anderen habe ich 100%-iges Vertrauen in meinen ehemaligen Promoter Ulf Steinforth (SES BOXING) gehabt, für den ich 22 Kämpfe bestritten habe und für den ich mich jedem von ihm ausgesuchten Gegner gestellt habe. Ich habe schon gefühlt und befürchtet, dass bei einem ganz knappen Kampf, der Dominic bevorteilt wird, aber ich konnte und wollte niemals glauben, dass ich bei einem klaren Sieg trotzdem um meinen Erfolg gebracht werde. Da ich wusste, dass mein ehemaliger Promoter, als aktuell der größte Veranstalter in Deutschland und wahrscheinlich der größte Kunde des BDB e.V., einen sehr engen Draht zum Thomas Pütz hat, habe ich mich tatsächlich komplett auf ihn verlassen. Aber das scheint ein großer Fehler von mir gewesen zu sein“!

Rechtsanwalt René-Dirk Hundertmark: „Die Nachricht des Präsidenten des BDB e.V., die wir neben weiteren Angriffspunkten auch zur Grundlage unseres Protests gemacht haben, beweist, dass ein zuvor bereits eingesetztes Kampfgericht, bestehend aus internationalen Kampfrichtern, von dem Präsidenten des BDB e.V., Herrn Thomas Pütz, in ein wohl passenderes Kampfgericht „geändert“ wurde, somit „die Ausländer alle raus“„ waren, um im Gegenzug seine eigene Tochter, Fr. Karoline Pütz, und den, dem Team des Herausforderers Dominic Bösel und dem Veranstalter SES BOXING nahestehenden Punktrichter Hr. Marco Morales einzusetzen. Dass das ganze noch mit lachenden Smileys garniert wird, legt nicht nur zumindest den Verdacht der Befangenheit und einer beabsichtigten Einflussnahme auf das Kampfergebnis durch Herrn Pütz nahe, sondern zeigt auch eine generelle Haltung des Präsidenten des BDB, die mein Mandant, vorsichtig formuliert, als unappetitlich qualifiziert. Mein Mandant steht mit stolz zu seinen ausländischen Wurzeln. Des Weiteren muss ich, entgegen der bis dato teilweise erfolgten Berichterstattung klarstellen, dass mein Mandant Robin Krasniqi seit Juli 2020 kein Boxer des SES Boxstalls mehr ist, der Promotervertrag ist zu diesem Zeitpunkt ausgelaufen und wurde durch SES BOXING nicht verlängert. Eine gleichwertige Betrachtung beider Boxer durch den Veranstalter, wie dargestellt, war somit gerade nicht gegeben und offensichtlich auch nicht seitens des BDB e.V.“

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Der Manager von Robin Krasniqi, Luan Dreshaj stellt klar: „Robin Krasniqi war in beiden Titel-Kämpfen gegen Dominic Bösel als Gastboxer im Einsatz und nicht als gleichwertiger SES Boxer, wie es von Hr. Ulf Steinforth fälschlicherweise dargestellt worden ist. Nun müsste für jeden klar sein wie es zum Skandalurteil gegen Robin Krasniqi gekommen ist, das Thema muss so langsam aber sicher abgeschlossen werden und zwar ganz einfach, in dem der BDB und Thomas Pütz als lizenzierter Ausrichter und gleichzeitig Supervisor vom Weltverband IBO eine Neubewertung des Kampfes durch 5 unabhängige Punktrichter umgehend durchführen lassen, wie wir es den BDB schon vorgeschlagen haben, sogar unter Kostenübernahme.“

Dass dies ein vom BDB e.V. durchaus gehandhabtes Verfahren ist, darauf weist RA René-Dirk Hundertmark hin, „eine Neubewertung ist für den BDB e.V. nichts Neues, einen entsprechenden Präzedenzfall hat der BDB e.V. durch eine Neubewertung des Kampfs Rico Müller vs. Rafal Jackiewicz (29.08.2020, Braunlage) geschaffen, hier wurde nur wenige Tage nach dem Kampf eine Überprüfung mittels Neubewertung vollzogen und das Ergebnis korrigiert. Ob dies seinerzeit seitens des BDB e.V. nur erfolgt ist, um ein nicht gewünschtes Ergebnis aus der Welt zu schaffen, oder beim BDB e.V. tatsächlich sportliche Gesichtspunkte zählen, wird sich nunmehr an der weiteren Haltung des BDB e.V. und dem Umgang mit meinem Mandanten Robin Krasniqi im laufenden Verfahren zeigen“.

- Boxen

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